Rajasthan Rundreisen

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17 Tage Paläste von Rajasthan
16 Tage Rajasthan mit Pushkar
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14 Tage Rajasthan und Goa
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13 Tage  in der Thar Wüste
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11 Tage Rajasthan Tour
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10 Tage Rajasthan & Agra Reise
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8 Tage Delhi-Jaipur und Agra
 

7 Tage Rajasthan Tour
7 Tage königliches Rajasthan
7 Tage - die wüstenstädte in Raj.
6 Tage Berg Tour von Rajasthan
5 Tage Rajasthan Urlaub
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4 Tage Sariska Reise
4 Tage in der Rosarote Stadt
4 Tage - Wüste von Rajasthan
 

14 Tage Rajasthan Wanderreise
21 Tage Rajasthan Wanderreise
25 Tage Rajasthan Wanderreise

 

Die Jain Tempels von Ranakpur (Rajasthan - Indien)

Ranakpur Tempel Anlagen
Die Tempelanlage von Ranakpur, knapp 100 km nördlich von Udaipur in einem bewaldeten Flusstal gelegen, gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen der Jain Architektur in Indien. Das Heiligtum entstand in über 60jaehriger Bauzeit im 15. Jh.; gestiftet wurde es von einem reichen Jain Kaufmann, der auch Minister Rana Kumbhas war. Der gewaltige Haupttempel für den ersten Furtbereiter Adinatha bedeckt eine Fläche von 3716 m2. Dem zentralen Schrein mit dem viergesichtigen (Chaumukha) Marmokultbild sind in jeder Himmelsrichtung drei Mandapas vorgesetzt, das Vestibuel, die Tanzhalle und die Eingangshalle, die durch Hinzufügen von Eckschreinen miteinander zu einem geschlossenen System verbunden wurden. Zudem sind einige Mandapas in mehreren Stockwerken angelegt und wegen der Hanglage im Inneren terrassiert. 

Nicht durch seine Größe beeindruckt der Tempel, sondern durch die Vielzahl gekonnt zusammengefügter Details, insbesondere Säulen und Kuppelnl, sowie die einzigartige Lichtführung durch den teilweise offenen Innenhof, die zu einer überirdischen Aura beitragen, der sich auch der Besucher nicht zu entziehen vermag. Ranakpur verkörpert zusammen mit den Tempeln von Dilwara den Höhepunkt der Jain Architektur, die perfekte Verschmelzung von religiösen Prinzipien mit ästhetischen Ansprüchen und zurückhaltender Eleganz. 

Entlang der Innenwaende reihen sich 86 Schreine fuer untergeordnete Gottheiten, die an der Aussenfassade durch schmale, mit Gloeckchen und Wimpeln verzierte Tuermchen akzentuiert werden. Die Eckschreine werden von kleinen Shikharas abgeschlossen, ueber dem Heiligtum ragt der Hauptturm hoch in den Himmel, waehrend die Hallen mit flachen Kragkuppeln gedeckt sind. Von innen sind sie mit komplizierten geometrischen Mustern in Rosettenform verziert, ergaenzt durch Figuren von Goettinnen auf den radialen Streben. Die aufwendige Ausstattung und die Verwendung des kostbaren amber-farbenen Asrasana-Marmors wirft auch ein Licht auf die oekonomischen und sozialen Verhaeltnisse der damaligen Jaingemeinden. Zum einen waren sie trotz Fehlens eines religioesen Fuehrers streng organisiert, zum anderen standen ihnen die Mittel fuer das aufwendige Bauvorhaben zur Verfuegung, ein Zeichen dafuer, dass unter der Regentschaft von Rana Kumbha politisch ruhige Zeiten herrschten, in denen Wirtschaft und Handel bluehten. Rings um den Haupttempel gruppieren sich noch weitere Heiligtuemer, darunter der Parsvanatha-Tempel (15. Jh.), der einen konvexen Shikhara hat und auch erotische Darstellungen aufweist. Weiterhin der dem Furtbereiter Neminatha geweihte Kultbau schraeg gegenueber liegende Narayana-Tempel mit reichem Figurenschmuck an den Aussenwaenden, darunter einer schoenen Darstellung des Sonnengottes Surya.
 
Carved Arch in Ranakpur, Rajasthan Carved Pillars in Ranakpur, Rajasthan
Dancing Figures in Ranakpur, Rajasthan Exquisite Outer Wall in Ranakpur, Rajasthan

 

 

   
Main Temple in Ranakpur, Rajasthan The Inner Dom of Ranakpur, Rajasthan
Kalpa vriksha in Ranakpur, Rajasthan Camel breading farm
       
An ascetic smoking 'Chilam' in Ranakpur, Rajasthan   Carving on the Ceiling in Ranakpur, Rajasthan

             

         

Exkursion nach Ranakpur in Rajasthan (Ein Reisebericht):
Wir fahren nun durch die Ebene des Jodhpur-Distriktes. Auf der linken Seite bleiben die Berge und auch der Palast der Festung Kumbhalgarh in Sichtweite. In Sadri zweigt eine Nebenstraße nach Ranakpur ab. Wir nahern uns wieder den Bergen. Nach 9 km auf dieser Straße liegt links an einer Bushaltestelle ein Teeladen. Die Busse, die hier halten, verkehren zwischen Udaipur und Jodhpur. Gleich hinter dem Teelande führt ein Weg zu den Tempeln von Ranakpur.

Der Chau-Mukha (,,Vier Gesichter“)-Tempel wurde 1433 von Dharna Shah erbaut. In 84 Hallen weist er 1444 Säulen auf, von denen keine zwei genau gleich dekoriert wurden. Nicht die einzelnen Darstellungen, sondern die Fülle der Arbeiten besticht in Verbindung mit der Gesamterscheinung dieses Jaintempels in landschaftlich schöner Lage. Wir befinden uns nun erstmals auf unserer Reise durch Rajasthan in einem Jaintempel, in dem noch Kultzeremonien abgehalten werden. Beim Betreten des Tempels ist zu beachten, daß keine aus Leder gefertigten Artikel mit ins Heiligtum genommen werden.

Auf dem gleichen Gelände befinden sich noch weitere Tempel, von denen jedoch nur noch der Parshwanath-Tempel aus dem 14. Jhdt. erwähnenswert ist. Die Pujaris beteuern, hier sei das Khajuraho Rajasthans, dabei spekulierend mit dem Interesse des Besuchers an den erotischen Darstellungen, die jedoch bei weitem nicht so kunstvoll wie jene in Khajuraho sind. Beinahe folgerichtig befaßt sich eine indische Familie, die den Tempel mit uns zur gleichen Zeit besucht, auch mehr mit dem am Bauangebrachten Blitzableiter.

Auf der Rückfahrt kehren wir nicht nach Sadri zurück, sondern folgen der Straße in südlicher Richtung. Voller Stolz weist unser Fahrer auf die Elefantenskulpturen, die eine Brücke am Weg zieren. Unser bischeriges Besichtigungsprogramm hat ihn nicht im mindesten interessiert, aber hier würde er sich offensichtlich gern tagelang aufhalten. Die Straße führt wieder in die Berge und gibt Ausblicke auf enge Schluchten frei. Ein besonders schöner Aussichtspunkt ist sogar mit einem Schild als solcher kenntlich gemacht – man erkennt ihn aber auch mühelos ohne den Hinweis. In ihrer Urwüchsigkeit erscheint uns die Landschaft noch bemerkenswerter als auf der Bergfahrt nach Kumbhalgarh. An kahlen Hängen stehen vereinzelt mächtige Bäume. Allmählich aber weiten sich die Schluchten zu Tälern. Hier ist wieder genügend Platz zum Getreideanbau. In einer der menschenleersten Gegenden der Strecke sehen wir zwei Jaina mönche: völlig in weiß gekleidet, mit einem Mundschutz, der sie davor bewahren soll, beim Einatmen kleine Insekten zu töten, sowie einem Besen, mit dem sie die Erde vor ihren Füßen kehren, um kein Leben zu zerstören. Eine geheimnisvoll wirkende Erscheinung in dieser Gegend. Unser Fahrer zerstört die Ausstrahlung dieses Momentes mit den Worten: ,,Holy men!“ als wolle er sagen: ,,Das sind zwei Tippelbrüder.“ Er ist Hindu. Davon überzeugt er uns nochmals, als er bei einer Rast zwei neugierig herbeigelaufene Kinder nach ihrer Kaste fragt. ,, Rajput“, gibt einer der beiden zur Antwort, worauf unser Chauffeur geradeso stolz ist wie jenen Elefantenbildnissen.
In Gogunda, wo einst Maharana Pratap seinen Hauptsitz hatte, fällt uns die rote Erde auf, aus der die Ziegeleien des Ortes Backsteine formen. Hinter dem Ort treffen wir wieder auf die Straße, die Udaipur mit Kumbhalgarh verbindet.

Am Mittag wird die Ebene zu Staub. Von den Hügeln bleiben pastellene Prospekte, Scheibe hinter Scheibe in die Erde eingelassen. Oft meine ich, ich müßte die hinteren Scheiben durch die vorderen hindurch sehen können. Die senkrechte Beleuchtung beläßt keinem Strauch seinen Schatten. Gegen den Himmel grenzen sich scharf die vom Wetter gefeilten Bergkuppen ab.
Erst wenn die Sonne tiefer steht, gibt sie der Landschaft wieder Substanz. Wie Puddinghaufen liegen dann die Aravallis in der Ebene, Dornbüsche darauf ausgestreut wie Borkenschokolade. Eine Spielzeuglandschaft, ein braunes, ausgebeultes Billardtuch, über das jeden Augenblick eine Modelleisenbahn fahren muß. Kein Licht will mir zeigen, was diese Berge nach dem Lexikon sind: Falten, die vor Jahrmillionen begannen, sich unter dem Druck zweier Kontinente emporzuschieben; an denen seit ebenso langer Zeit der Wind sägt.
Am nächsten Morgen fahren wir wieder durch die Landschaft. Jetzt sitzen anstelle der Puddinghaufen zerfurchte, graubärtige Männer auf einem grünen Teppich. Diese Mondberge, wirken sie fremd in den Weizenfeldern oder gehören die Felder nicht in die Mondlandschaft?

Rajasthan Reiseangebote

*31 Tage Rajasthan Reise  *10 Tage Rajasthan & Agra Reise *17 Tage Rajasthan Reise *7 Tage Rajasthan Tour
*28 Tage Rajasthan Reise *8 Tage Taj Mahal Tour *17 Tage Paläste von Rajasthan *7 Tage königliches Rajasthan
*24 Tage fort und paläste Reise *8 Tage Taj Mahal und Wildnis *16 Tage Rajasthan mit Pushkar *7 Tage die wüstenstädte in Raj.
*19 Tage Rajasthan & Nordindien *8 Tage Rajputana Tour *16 Tage kulturelle Reise *6 Tage Berg Tour von Raj.
*18 Tage Rajasthan Rundreise *8 Tage  Dreieck mit Mandawa *15 Tage Rajasthan Tour *5 Tage Rajasthan Urlaub
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